Bildungspartnerschaft Ursenwang

Die Vertragspartner bei der Unterzeichnung

Nur wer sich kennt, kann sich verstehen

 

Bildungspartnerschaft zwischen der Ursenwangschule und dem Pflegeheim der Wilhelmshilfe Ursenwang.

Jetzt ist sie besiegelt: die Bildungspartnerschaft der Ursenwangschule mit dem Pflegeheim der Wilhemshilfe in Ursenwang. In einer kleinen Feierstunde fanden sich die beteiligten Bildungspartner unter der Federführung der Industrie- und Handelskammer im vollbesetzten Speisesaal des Pflegeheimes zusammen. Herbert Nill (Vorstandsvorsitzender der Wilhelmshilfe) und Christine Schlenker (Heimleitung) begrüßten die Gäste, zu denen auch die vierte Klasse der Ursenwangschule mit ihrem Musiklehrer Gerrit Funk gehörte.

„Es freut uns, dass wir in so naher Nachbarschaft jetzt eine Bildungspartnerschaft haben und wir den jungen Menschen die Möglichkeit bieten können, in das Portfolio unserer Ausbildungsberufe hineinzuschnuppern“, so Herbert Nill bei seinen einleitenden Worten. „Dass in der Altenhilfe jede Hand und jedes Talent gebraucht wird, ist bekannt, wir haben ein großes Interesse Schülerinnen und Schülern möglichst früh aufzuzeigen welche Chancen das Berufsfeld Altenhilfe bietet, sie im stationären oder ambulanten Bereich, so Nill weiter. „Nur wer sich kennt kann sich verstehen“, unter diesem Motto stellte Hans-Dieter Würthele die Zusammenhänge der Bildungspartnerschaft vor. Der Schule sei daran gelegen, die Kontakte auf kurzem Wege zu nutzen – durch den Garten quasi - um den Schülerinnen und Schülern Einblick in die Lebenswelt alter Menschen zu geben und zugleich für Berufsorientierung zu sorgen. Dem zuständigen Verbindungslehrer in diesem Bereich Dietmar Pupp und Christine Schlenker als Heimleitung mangelt es nicht an Ideen, um diese Partnerschaft mit Leben und Aktivitäten zu füllen, erste Projekte für den Sommer sind schon in Planung, ein Hochbeet für die Heimbewohner soll es sein. „Uns als Industrie- und Handelskammer ist es wichtig, die Plattform und Begleitung zwischen Unternehmen und Schulen zu bieten, damit möglichst viele Jugendliche den passenden Ausbildungsplatz und die Arbeitgeber ihre Auszubildenden finden, die sie so dringend benötigen“, so Hanspeter Erne – Leiter der Berufsbildung bei der IHK – bei seinem Grußwort. „Ich bin überzeugt, dass hier die Generationen voneinander lernen können, sei es in beruflicher Hinsicht oder aus den jeweiligen Lebenserfahrungen heraus und wünsche den Beteiligten viele bereichernde Begegnungen“, so seine Wünsche zum Abschluss der Veranstaltung. Einen ersten Eindruck von der Dynamik der Zusammenarbeit lieferten die jungen Musikanten unter Leitung von Herrn Funk mit ihren Beiträgen, bei denen der ganze Saal beschwingt mitklatschen konnte.

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Kunst am Pflegeheim

Kunst am Pflegeheim

Der Winter war lang, und der Frühling immer noch nicht richtig da, aber die Skulptur vor dem Pflegeheim in Bartenbach war endlich eisfrei und konnte in einer kleinen Feierstunde übergeben werden. Werner Stepanek – Mitglied im Verein Wilhelmshilfe – hat der Wilhelmshilfe die Skulptur als Dauerleihgabe überlassen. Herbert Nill bedankte sich für diese großzügige Spende und erläuterte den Standort:“

Sowohl bei der Beleuchtungsplanung wie auch bei der Bepflanzung, wurde der Innenbereich der Freifläche für eine künstlerische Gestaltung reserviert. Ursprünglich vorgesehen war an diesem Standort „Der Seher“ von Professor Nuss oder das Sterntalermädchen „Clarissa“ von Herrn Ferdinand Thomsen aus Oberberken, beide wurden mittlerweile an festen Standorten aufgestellt. Ganz bewusst nicht auf der obengenannten Freifläche: „Der Seher benötigt einen erhabenen Standort – sollte also nicht eben zwischen Bäumen stehen, für das Sterntalermädchen „Clarissa“ wurde ein etwas verwunschener Standort gefunden.“ Die Suche nach einem geeigneten Kunstobjekt sei außerordentlich schwierig gewesen, da Modernität und vorhandene Bepflanzung einen gewissen Rahmen vorgeben. „Es ist ein großer Glücksfall, dass Herr Stepanek uns aus seiner Ausstellung, die letztes Jahr in Bad Boll zu sehen war eine „bodennahe Arbeit“ als Leihgabe angeboten hat“, so der Vorstandsvorsitzende.

Die Stahlskulptur besitzt keinen Titel. „Ich will damit erreichen, dass sich die Betrachter selbst ein "Bild" machen und ihrer eigenen Faszination freien Lauf lassen. Für die Skulptur, die 1999 entstanden ist  und fast eine halbe Tonne schwer ist , habe ich aber sehr bewusst das Motiv der Brücke gewählt. Von welcher Seite aus man die Brücke auch betrachtet, der Blick auf das gesamte Kunstwerk ist schön. Die Brücke überwindet auch keinen Abgrund und auf jeder Seite der Brücke " geht es auch weiter", so der Bildhauer. Das Symbol der Brücke lasse sich seiner Meinung nach gut auf die Lebenssituation der Bewohner in der Einrichtung in Bartenbach übertragen.

Im Anschluss an die Ausführungen des Künstlers hat Herbert Nill die Anwesenden zu Kaffee und Kuchen in das Café der Einrichtung eingeladen, um den Austausch mit Herrn Stepanek fortzusetzen.

 

 

Bela-intern

Netzwerkpartner der Wilhelmshilfe

Wilhelmshilfe ist Mitglied im neuen Netzwerk für Bürgerschaftliches Engabement im Landkreis

Nachdem das Landesprojekt für Bürgerschaftliches Engagement -  (bela III: bürgerschaftliches Engagement für mehr Lebensqualität im Alter)-im Jahr 2011 nicht weitergeführt wurde, hat sich der Landkreis Göppingen entschlossen, ein eigenes Netzwerk für Bürgerschaftliches Engagement aufzubauen. Die Wilhelmshilfe ist mit drei Einrichtungen Mitglied im Netzwerk. Es sind die Einrichtungen in Bartenbach, der Hohenstaufenstraße und Süßen. Nachdem im ersten Jahr zum größten Teil organisatorischen Aufgaben wie der Erstellung einer Satzung, der Festschreibung der Beiträge, Kassen- und Kontoführung uvm. im Vordergrund standen, liegt für das Jahr 2012 jetzt ein Jahresprogramm vor. Ziel der Netzwerk-Arbeit ist es bürgerschaftliches Engagement weiter auszubauen, Engagierten einerseits ein Austauschforum zu bieten und andererseits fachliche Unterstützung durch Fortbildungsmaßnahmen anzubieten. Sich in Pflegeeinrichtungen freiwillig für die Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu engagieren, bietet viele verschieden Möglichkeiten. Wir laden Sie ein, sich, Ihre Erfahrungen und Kompetenzen in unsere Einrichtungen einzubringen.

Wenn Sie sich bei uns engagieren möchten, fragen Sie einfach nach unter: Tel. 07161/ 96 86 00.

 

 

 
Für ein glückliches Leben.Für ein glückliches Leben.Für ein glückliches Leben.

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